AGB
KORREKTURDIENST

 

Christa Berger

Wagnesweg 7b, 8044 Graz

Österreich

T: +4366475133015

M: office@korrekturdienst.at

Vorbemerkungen

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen und den gesamten Geschäftsverkehr zwischen dem Auftraggeber bzw. der Auftraggeberin und Christa Berger, BA (in weiterer Folge als Auftragnehmerin bezeichnet); KORREKTURDIENST  Lektorat & Textkorrektur, Plagiatsprüfung. Der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin erkennt mit der Erteilung des Auftrages durch eine Auftragsbestätigung (per E-Mail) diese AGB an. Die AGB der Auftragnehmerin haben Vorrang gegenüber allfälligen AGB des Auftraggebers bzw. der Auftraggeberin. Allfällige Individualvereinbarungen gehen diesen AGB vor.

 

Leistungsumfang

Die Leistungen der Auftragnehmerin umfassen Korrektorat, Lektorat, Plagiatsprüfung weiters Online-Coaching, Formatierung von Texten und wissenschaftlichen Arbeiten sowie Webseitenüberarbeitungen. Alle genannten Leistungen erfolgen für Texte in deutscher Sprache. Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der schriftlich vereinbarten Auftragsbeschreibung. Nachträgliche Änderungen des vereinbarten Leistungsinhaltes und der Vergütung müssen schriftlich festgehalten werden. Der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin stellt alle Unterlagen und Informationen zur Verfügung, die für die Erfüllung der Leistung notwendig sind.

 

Auftragserteilung

Nach der Anfrage durch den Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin erstellt die Auftragnehmerin ein unverbindliches schriftliches Angebot. Das Angebot ist für die Dauer von zwei Wochen gültig. Der Vertrag kommt erst mit dem Zusenden der Auftragsbestätigung und des gesamten zu bearbeitenden Textes durch den Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin zustande. Der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin bestätigt die Auftragsannahme schriftlich per E-Mail. Dies gilt ebenso für Änderungen und Ergänzungen zu einem Auftrag. Der Auftragnehmerin steht es jederzeit frei, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Nach der erfolgten Auftragsannahme kann der Vertrag von der Auftragnehmerin aus wichtigen Gründen storniert werden. Dazu zählen insbesondere Korrektur- bzw. Lektoratsarbeiten von Texten, die sittenwidrig, politisch oder rechtlich bedenklich oder sonst anstößig sind und/oder in die Rechte Dritter eingreifen. Der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin verpflichtet sich, seinen bzw. ihren korrekten Namen und seine bzw. ihre korrekte Anschrift der Auftragnehmerin mitzuteilen. Diese werden seitens der Auftragnehmerin ausschließlich zum internen Gebrauch verwendet und keinesfalls an Dritte weitergegeben. Der Auftragnehmerin ist es gestattet, Aufträge oder Teile von Aufträgen von Dritten ausführen zu lassen. Die Geschäftsbeziehung besteht aber weiterhin zwischen dem Auftraggeber bzw. der Auftraggeberin und der Auftragnehmerin.

 

Leistungserbringung, Lieferung und Lieferfristen

Die rechtzeitige Bereitstellung der zu bearbeitenden Texte sowie eine schriftliche Auftrags- und Terminbestätigung seitens der Auftragnehmerin sind Voraussetzungen für eine fristgerechte Lieferung. Die nach Vereinbarung bearbeiteten Texte werden unmittelbar nach Fertigstellung fristgerecht an den Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin versendet. Die Lieferfrist gilt als eingehalten, sobald die bearbeiteten Dokumente in den elektronischen Versand gegeben wurden. Sollten sich während des laufenden Auftrags Veränderungen ergeben, die auf die Durchführung Einfluss nehmen, muss die Auftragnehmerin darüber unverzüglich informiert werden. Nachträgliche Änderungen der in Auftrag gegebenen Texte bedürfen einer neuen schriftlichen Auftrags- und Terminbestätigung. Der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin trägt etwaigen Mehraufwand, der dadurch entsteht, dass aufgrund unrichtiger, unvollständiger bzw. nachträglich geänderter Vorgaben die Auftragnehmerin Leistungen korrigieren oder wiederholen muss oder Leistungen verzögert werden.

Plagiatsprüfungen

Plagiatsprüfungen werden mit der von chip.de (Plagiate online prüfen - Diese Tools gibt es) empfohlenen Software Plagaware durchgeführt. Auf Wunsch hin kann auch eine andere Software verwendet werden. Eine Plagiatsprüfung wird nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt, die letztliche Verantwortung liegt jedoch beim Auftraggeber bzw. der Auftraggeberin. Eine (rückwirkende) Haftung seitens der Auftragnehmerin ist ausgeschlossen. Der Auftragnehmer bzw. die Auftragnehmerin erhält im Anschluss an eine Plagiatsprüfung einen Plagiatsprüfbericht, welcher genauen Aufschluss über verdächtige Stellen im geprüften Text gibt. Die Plagiatsprüfung wird auf Wunsch des Auftraggebers bzw. der Auftraggeberin von der Datenbasis des Softwareportals umgehend gelöscht.

 

Kostenvoranschläge

Kostenvoranschläge der Auftragnehmerin sind grundsätzlich unverbindlich. Sollten die tatsächlichen Kosten den schriftlichen Kostenvoranschlag um mehr als 15 % übersteigen, wird der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin über diese Kostensteigerung schriftlich informiert. Sollte der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin nicht binnen angemessener Zeit schriftlich widersprechen, so gilt die Kostenüberschreitung als genehmigt. Handelt es sich um unvermeidliche Kostenüberschreitungen unter 15 %, ist eine gesonderte Verständigung nicht erforderlich und können diese Kosten ohne Weiteres in Rechnung gestellt werden.

 

Honorar und Bezahlung/Zahlungsverzug

Die Auftragnehmerin hat Anspruch auf ein vereinbartes Honorar für erbrachte Leistungen und ist auch berechtigt, nach Ermessen zur Deckung des Aufwandes Vorauszahlungen zu verlangen. Grundsätzlich ist auf Wunsch des Auftraggebers bzw. der Auftraggeberin eine Vorauszahlung möglich. Für die Erstellung der Honorarnote, die am Ende des Auftrags gestellt und per E-Mail übermittelt wird, ist die Angabe der Anschrift nötig. Diese kann entweder gleich ins Anfrageformular eintragen oder mit der Auftragsbestätigung per E-Mail bekanntgeben werden. Bei umfangreicheren Aufträgen beziehungsweise bei Bedarf ist auf Anfrage auch eine Ratenzahlung möglich, die im Zuge der Auftragsanbahnung vereinbart werden muss. Die Begleichung der Honorarnote ist innerhalb eines Zeitraumes von fünf Tagen fällig. Für Express- und Wochenendarbeiten können vorab festgelegte Zuschläge verrechnet werden. Die Höhe wird in der Einzelvereinbarung festgehalten. Alle Honorare sind umsatzsteuerfrei aufgrund der Kleinunternehmerregelung gem. § 6 Abs. 1 Z 27 UStG. Das vereinbarte Honorar ist innerhalb von fünf Tagen ab Zustellung der Rechnung auf das auf der Rechnung angegebene Konto zu überweisen, beziehungweise dann, wenn vereinbarte Teilabschnitte fertiggestellt sind. Bis zur vollständigen Begleichung des Honorars durch den Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin bleiben sämtliche Änderungen der überarbeiteten Texte Eigentum der Auftragnehmerin bzw. behält sie deren Nutzungsrechte nach dem Urheberrechtsgesetz. Bei Zahlungsverzug werden für Mahnschreiben jeweils ein Betrag in der Höhe von 20 € sowie ab dem 1. Tag nach Fälligkeit Verzugszinsen in der gesetzlichen Höhe berechnet (9,2 % p.a. zu-/abzüglich des jeweiligen Basiszinssatzes der Österreichischen Nationalbank).

Diskretion und Vertraulichkeit

Die Auftragnehmerin verpflichtet sich zur Verschwiegenheit über Art und Inhalt der Aufträge, es sei denn, der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin entbindet die Auftragnehmerin der Verschwiegenheitspflicht. Dokumente und Inhalte aus Dokumenten werden nicht an Dritte weitergegeben.

 

Mängelansprüche

Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, sämtliche Arbeitsschritte sorgfältig auszuführen. Ziel des Korrektorats bzw. Lektorats ist die höchstmögliche Reduzierung der Fehler im Ausgangstext. Dabei verpflichtet sich die Auftragnehmerin, die bestehenden, von dem Auftraggeber bzw. der Auftraggeberin verschriftlichten Inhalte nicht zu berühren. Die Auftragnehmerin ist bemüht, ihren Kunden und Kundinnen einen formal und gegebenenfalls auch stilistisch einwandfreien Text fristgerecht zu übermitteln. Seitens der Auftragnehmerin wird bei der Bearbeitung der Aufträge eine vollständige Fehlerfreiheit angestrebt, welche aber nicht garantiert werden kann. Die Leistung gilt nicht als mangelhaft, wenn nur noch vernachlässigbar wenige Fehler im Text enthalten sind. Eine Garantie für völlige Fehlerfreiheit ist folglich grundsätzlich immer ausgeschlossen. Für sachliche, fachliche oder inhaltliche Mängel, die die Auftragnehmerin nicht zu vertreten hat, wird nicht gehaftet. Die Auftragnehmerin haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Durchgeführte stilistische Korrekturen sowie Vorschläge bzw. Kommentare bezüglich Verständlichkeit, Struktur und Inhalt verstehen sich immer als Verbesserungsvorschläge. Sie bedürfen daher der abschließenden Überprüfung durch den Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin und werden nicht als Mängel anerkannt und sind als Reklamationsgrund ausgeschlossen. Ein nach Auffassung des Auftraggebers bzw. der Auftraggeberin mangelhaft erfüllter Auftrag ist umgehend, spätestens jedoch innerhalb von acht Tagen schriftlich gegenüber der Auftragnehmerin zu reklamieren. Im Zweifelsfall hat der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin das Vorliegen eines Mangels zu beweisen. Die Frist beginnt mit Ablauf des Tages, an dem das Werk dem Auftraggeber bzw. der Auftraggeberin zugegangen ist (Postausgangsdatum und -zeitpunkt). Erfolgt innerhalb dieser Frist kein schriftlicher Einwand, so gilt der Auftrag als vertragsgemäß durchgeführt. Werden die Mängel innerhalb der angemessenen Frist von der Auftragnehmerin behoben, so hat der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin keinen Anspruch auf Preisminderung. Erfolgt diese Mängelbeseitigung nicht, besteht für den Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin Anspruch auf angemessene Minderung des vereinbarten Honorars. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.

 

Haftungsbeschränkung und -ausschluss

Die Auftragnehmerin haftet lediglich bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit und im Fall einer rechtmäßigen Haftbarkeit nur bis zu Höhe des jeweiligen Auftragswertes. Allfällige Personenschäden sind aufgrund des gegenständlichen Auftragsgegenstandes nicht vorstellbar. Die elektronische und postalische Übermittlung von Daten erfolgt auf eigene Gefahr des Auftraggebers bzw. der Auftraggeberin. Der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin trägt dafür Sorge, dass die übermittelten Dateien bzw. Dokumente frei von technischen Mängeln, Viren etc. sind. Er bzw. sie haftet widrigenfalls für daraus resultierende Folgeschäden bzw. kann in diesem Fall die ordnungsgemäße Bearbeitung nicht garantiert werden. Für die inhaltliche Richtigkeit sowie rechtliche Zulässigkeit der zu korrigierenden Texte übernimmt die Auftragnehmerin keinerlei Haftung, da sich der Auftrag nur auf das Lektorat bzw. Korrektorat bezieht. Der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin ist für die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte verantwortlich und verpflichtet sich, die für den Auftrag zur Verfügung gestellten Unterlagen (Texte, Grafiken, Fotos, Logos etc.) auf die bestehenden Urheber-, Kennzeichenrechte oder sonstigen Rechte Dritter zu überprüfen und etwaige Genehmigungen einzuholen, widrigenfalls die Auftragnehmerin voll schad- und klaglos zu halten ist.

 

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder aufgrund gesetzlicher Bestimmungen unwirksam werden, so bleiben die übrigen Bestimmungen dieser AGB unverändert wirksam. Die Parteien verpflichten sich, anstelle einer unwirksamen Bestimmung eine dieser Bestimmung möglichst nahekommende, wirksame Regelung zu finden.

 

Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Erfüllungsort für alle Vertragsverhältnisse, die diesen Geschäftsbedingungen unterliegen, ist der Geschäftssitz der Auftragnehmerin. Gerichtsstand ist Graz. Das Geschäftsverhältnis zwischen Auftraggeber bzw. Auftraggeberin und Auftragnehmerin unterliegt ausschließlich dem Recht der Republik Österreich.

 

Schlussbestimmungen

Die Auftragnehmerin behält sich vor, ihre Geschäftsbedingungen jederzeit zu verändern, anzupassen und zu erweitern. Es gilt jeweils die bei Abschluss des Vertrages aktuelle Fassung der Geschäftsbedingungen.

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(Stand Juni 2022)